воскресенье, 29 января 2012 г.

Das Ende von einem ist der Anfang von anderem

Hey alle, die mich noch lesen:)!

Uns geht es gut.  Ich denke, die Familie hat jetzt einen Rhythmus gefunden. Jeder geht seinen Aktivitäten nach.

Fiorina geht einmal die Woche tanzen, einmal hat sie Klavierunterricht und einmal Art und ab Montag geht sie in die "Bereitsheet" School, wo sie 2 Stunden Spiel- und Lehraktivitäten auf Hebräisch haben wird. Wir sind sehr gespannt auf dieses Experiment. Sie hat schon einen kleinen Wortschatz auf Hebräisch in JCC aufgeschnappt und sie liebt die Sprache.

Jonathan hat einen Schachunterricht in der Woche, Klavier, 2 Mal Schwimmen, 2 Mal Fechten, 1 Mal Art. Im Schwimmen hat er am Dienstag ein Probeschwimmen. Vielleicht schafft er, in die Mannschaft aufgenommen zu werden. Da wird es noch mehr Schwimmen geben. Auch im Schach überlegen wir, auf 2 Stunden pro Woche aufzustocken.

Jessica hat 1 Mal Singen, 1 Mal Klavier, 1 Mal Tanzen (Ballett bei Alvin Alley Dance School in der City), 1 Mal Französisch, 1 Mal Keramik/ Ton, 2-3 Mal Fechten. Sie will noch Reiten machen.

Daniel macht Klavier und geht regelmäßig ins Gym.

Ich gehe einmal die Woche zur Art-School zum Printmaking und versuche regelmäßig zum Sport zu gehen. Ab Ende Februar werde ich einen Intensiv-Englischkurs in einer Language School in der City machen. 9 Wochen, 5 Tage die Woche, 4 Stunden jeden Tag. Vor einer Woche habe ich bereits den Einstufungstest gemacht  und bin auf Top of Advanced Level eingestuft worden. Trotzdem will ich den Kurs machen. Dadurch verspreche ich mir eine größere Selbstsicherheit, mehr freies Sprechen, einen größeren Wortschatz etc.

Igor arbeitet von zu Hause aus, was mich und die Kinder sehr erfreut, da wir viel mehr von ihm haben.

Wir besuchen viele Veranstaltungen, gehen oft zu Konzerten, in Museen, viel mehr als wir das je zuvor gemacht haben.

Wir haben neue Leute hier kennen gelernt und auch gute Freunde gefunden.

Ich habe den Eindruck, wir sind hier gut angekommen und uns gefällt es sehr. Amerika ist ein wunderbares Land zum Leben, wirklich wahr! Wir schätzen das und sind dankbar dafür.

In der letzten Zeit habe ich das Gefühl, es wird was Neues in mein Leben kommen. Wie es aussehen wird, weiss ich noch nicht. Aber ich möchte bereit sein und die Tür offen halten. Ich werde euch auf dem Laufenden halten und sage an dieser Stelle euch allen vielen Dank für euer Interesse an uns und unserem Leben hier.

Das Schreiben hat mir selber auch viel Spaß bereitet. Man entdeckt so neue Seiten an sich und es ist eine wunderbare Dokumentation von unserer ersten Zeit hier entstanden.

Also, ich denke, unser Abenteuer Amerika ist schon jetzt eine totale Bereicherung für uns. Ich kann euch alle nur ermutigen: geht neue Wege, probiert was Anderes, wagt etwas Neues! Es lohnt sich!

Liebe euch alle, umarme euch

Und bis zum Wiedersehen!

Eure S

понедельник, 23 января 2012 г.

Viele Aktivitäten und die Kinder

Hey meine Lieben,

am letzten Mittwoch hatte Fiorina eine Open-Hour in ihrer Tanzgruppe. Das war voll süß und man sieht, wie die Kinder gewachsen sind! Sie können jetzt viel mehr und die Koordination wird besser.


Und hier ein kleiner Video-Ausschnitt.


Am selben Tag, aber abends waren Igor und Daniel im Konzert der New Yorker Philharmonikern mit dem weltberühmten Pianisten Lang Lang. Lang Lang hat einen absoluten Star-Status und hat gespielt in allen wichtigen Städten dieser Welt. Im Jahre 2009 wurde er von Times unter 100 einflussreichsten Menschen aufgezählt. In China hat er 40 Millionen Kinder inspiriert, das klassische Piano zu lernen.
Das Konzert hat Dani und Igor sehr sehr gut gefallen. Sie kamen total begeistert nach Hause.

Am Donnerstag spielte Daniel Geige im Orchester und Jessica sang mit ihrem Chor bei dem Winter-Konzert in der Schule. Igor war unser Vertreter dabei und es hat ihm gut gefallen.

Der Samstag war voll schön.
Jessica war wie üblich in ihrer Französisch-Klasse. Daniel war mit Jonathan und Fiorina im New York City Ballet. Sie haben 4 kurze Kinderballette angeschaut: The Steadfast Tin Soldier, Le Tombeau de Couperin und Tschaikovsky Pas de Deux, alle drei Choreographien von George Balanchine, und The Concert von Jerome Robbins. Die Kinder hatten viel Spaß und es war richtig Klasse!
Keine Sorge, der Saal war danach voll! Sie waren einfach früh da:)


Und wir? Ich fühlte mich die letzten Tage nicht so gut, meine Stimme war weg, ein bisschen Husten, dies und jenes. So führte mich Igor zum Essen aus.


Und da sitzen wir zwei, in einem schicken Restaurant mitten im Mahnattan im Columbia Circle, essen Rissotto mit Trüffeln und Entensteak, die Kinder sind gut "verteilt" und wir haben das Gefühl wie im Traum da zu sein. Es ist schon toll und die Stadt ist einfach die beste!

Nach dem Essen (die Reste einpacken lassen, der Kellner legte uns noch das total leckere Brot dazu) mussten wir schnell zum Parkplatz, da unsere Parkzeit abzulaufen drohte. Daniel und die Kleinen waren auch schon da (perfektes Timing). Vor Jessica abholen schafften wir noch in einem kleinen feinen französischen Boutique für Jonathan die schönen schicken Lederschuhe zu shoppen (und so günstig, 56$!).

Abends hatten wir noch Katja und Dima zu Gast. Gechillt über die Politik (russische und amerikanische), Kinder und Urlaube gesprochen.

Und es gab erstes Schnee in diesem Winter! Und ziemlich viel davon! Dass Jonathan und Fiorina ein bisschen Schlitten laufen konnten.

Einfach ein super Tag!

Am Sonntag haben Jessica, Jonathan und Fiorina ihr erster Klavier-Auftritt im Rahmen eines Winter-Konzertes. Sehr schön!

Nach dem Konzert

Manchmal bringen diese Kinder dich auf die Palme, aber manchmal bist du so stolz auf sie! Und in allen Situationen liebst du sie über alles!!!



среда, 18 января 2012 г.

Fechten: Florett, Degen, Säbel?

Hey meine Lieben,

nach dem Printmaking habe ich mich jetzt mit dem Fechten auseinander setzen müssen. Eines Tages hatte ich einen glücklichen Einfall, dass Jessi das Fechten lernen sollte. Ich fand, das wird ihr helfen, den Fokus und die Entscheidungsfreude zu finden. Durch Internet-Recherche fand ich die Bestätigung für mein Gefühl und die Gesanglehrerin von Jessi gab mir den Kotankt.

Fechten ist eine riesiege interessante Welt. Fechten gilt als Sport, Kunst, Militärwissenschaft und Erziehungsmittel. Als Sportart sticht es unter anderen heraus mit seiner Ähstetik, Romantik und Geschichtsträchtigkeit. Fechten ist die Fähigkeit, mittels Angriffs und Verteidigung in bestimmte Momente des Kampfes die Stoße zu setzen. Das Intellekt spielt dabei eine wichtige Rolle.

Das Fechten-Gefecht ähnelt sehr einem Kampf. Da findet man auch Manövrierung, Aufklärung und Verkleidung, Angriff und Verteidigung. Fechten ist eine Kunst, die Treffer zu setzen, ohne, dass man selber welche bekommt.
Moliere hat mal übers Fechten so gesagt: Die Kunst des Fechtens ist sehr kompliziert, weil zum Auge, das sieht und vorwarnt, zum Verstand, das überlegt und entscheidet, zur Hand, die ausführt, muss man die Genauigkeit und Schnelligkeit hinzufügen, um der Waffe das Leben einzuhauchen.

Schön gesagt! Also ich bin richtig begeistert! Joni und Jessi macht es auch großen Spaß.

Einige Zeit habe ich damit verbracht, um die Unterschiede zwischen Florett, Degen und Säbel zu verstehen. Die erste Stunde hatten wir in Florett, die zweite in Säbel. Nun müssen wir entscheiden, womit wir bleiben. Degen schließe ich im Moment aus: die Waffe ist einfach deutlich schwerer als die zwei anderen. Florett ist klassisch, hat viel mit Taktik zu tun; Säbel ist schnell und etwas mehr für Angreifer. Am Sonntag haben wir die Stunde wieder in Florett, dann schauen wir.

Hier ist Jonathan, unser kleiner Mann mit Florett in der Hand.

четверг, 12 января 2012 г.

Printmaking

Drei Tage schien die Sonne satt,
jetzt ist der Regen angesagt.

Ja, man kann es nicht leugnen, es ist nicht zu übersehen, es regnet heute. Meiner guten Laune kann es aber nichts anmachen. Es wird bald wieder besser, definitiv!

Heute habe ich mit einem Printmaking Kurs angefangen. Dorothy ist unsere Lehrerin, sie ist so nett, erklärt alles sehr verständlich und es macht Spaß. Wir waren heute 5 Leute. Ganz neu sind nur ich und Konyo, eine Japanerin. Die anderen 3 Frauen, Gil, Conny und Bonnie machen es schon lange; Bonnie ist schon seit fast 20 Jahren dabei.

Heute haben wir Monotyp Printmaking gemacht. Auf ein Stück Plexiglas wird zuerst Farbe mit einer Rolle aufgetragen. Besser eignen sich dunkle Töne, schwarz oder dunkelblau. Darauf legt man z.B. Pflanzenblätter, ein Stück zerrissenes Verbandes, malt was mit dem Wattestäbchen oder was auch immer. Das Plexiglas wird mit einem vorher befeuchten und dann mit dem Handtuch abgetrockneten Papier bedeckt und geht unter die Presse. Die Pressmaschine ist das Herzstück des Prozesses, kostet ca. 12.000 USD und man muss wissen, welche Druckstärke man anstellen muss. Nach dem ersten Druck machten wir noch einen Ghost-Print, die zweite Version. Man verändert was im Bild, gibt zusätzliche Farben dazu; der Gesamtdruck wird wesentlich heller.

Hier mein erster Versuch:


Dorothy ist so süß! Zum Schluss sagte sie, nächstes Mal bringt euren Lunch mit, wie essen dann zusammen unterhalten uns über Printmaking und quatschen über die Männer. Ich freue mich schon auf die nächste Woche!

воскресенье, 8 января 2012 г.

Ferien zu Hause

Hello alle zusammen, zuerst möchte ich allen hier ein Happy new year wünschen. Ich hoffe, ihr habt schön gefeiert und seid, wie wir auch, gespannt, was uns dieses berüchtigte Jahr 2012 bringen wird. Volles Optimismus blicke ich in die Zukunft. Wie hat Dianne Reeves gesungen? Its going to be a good day! Its going to be a good year! Ziemlich spontan haben wir entschieden, unsere Weihnachtsferien in Deutschland zu verbringen. Das war eine sehr gute Idee! Wir haben viele Freunde gesehen, viel zusammen gemacht. Dafür danke ich euch ganz ganz herzlich! Ein kurzer Überblick unserer Aktivitäten in Stuttgart: - 20-jähriger Hochzeitstag. Schöne kleine Feier bei "Fässle". - Weltweihnachtszirkus. Große Klasse! - Essen bei Ira. Mmmm, jammi!!! Reserviere schon die Plätze für das nächste Mal:)!
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- Geburtstag von Melody. Mazal tov! - Zweimal Sport, Power plate. Zu wenig! - Besuch bei Sveta und Edik. Schön!
- Kino mit Mädels. "Rubbeldiekatz". Spaß! - Brunch bei Shirley. Schakschuka von Sylvia - köstlich! - Kochen mit Shirley. Macht Spaß! - Besuch bei Sascha und Barbara. Familientreffen!
- Besuch bei Vova und Ira. Schön! - Missglückter Besuch von Schwabenquellen. Stattdessen Kino von Roman Polanski, "Fellini" und Maj Taj.
- Türkisch brunchen. Interessant! - Haare schneiden für Kinder bei Breuninger. Endlich! - Stränchen machen für mich. Ja! - Arzt-Besuche. Uninteressant. - Malen für Kinder mit Inna. Toll! - Kosmetikerin für mich. Sehr schön! - Besuch bei Angie. Gelernt über Mosaik für Kinder und ebay Verkauf. Nützlich! Lebkuchen - lecker! Spielplatz - toll! Insgesamt - ausgezeichnet!
- Kursal, Schwimmen, Sushi essen - perfekt!
... Ich bin mir sicher, dass es nur so, für den ersten Augenblick ist. Die Tage waren so erfüllt und so schön. Bin sehr dankbar dafür! Wir sind heute wieder in den USA zu Hause. Auch schön! Das Leben ist einfach schön! Schöne Woche wünsche ich euch! Viele Küsse und Grüße aus Tenafly!

четверг, 22 декабря 2011 г.

Oper zu Hause. Und Chanukka sameah!

Hallo alle zusammen! Am Dienstag waren wir bei unseren Freunden Liraz und Alon zu ihrem traditionellen Oper-Event eingeladen. Sängerin Inbar Goldman und Pianist Dorr Baitel werden so durch America-Israel Cultural Foundation aicf.org unterstützt und vermittelt. Es kommen immer viele Leute (40-50); es werden auch Sushi, verschiedene Vorspeisen und Häppchen, Getränke und Desserts angeboten. In diesem Jahr war es besonders schön, da an diesem Tag die erste Chanukka-Kerze angezündet wurde. Der Mittelpunkt ist aber natürlich die Oper. Inbar hat einige Stücke toll gesungen. Ich konnte mir ihr auch ein wenig unterhalten. Nach ihrem Bachelor Studium in Israel hat sie ihren Master an der Mannes College in NY gemacht. Sie ist seit drei Jahren in New York, hat erstaunlicher Weise auch einen deutschen Pass und ist am Start ihrer Karriere. Wir hatten viel Spaß und genossen den Abend sehr!
Es ist auch erstaunlich, dass wir schon eine Menge Leute kennen lernen. Und es ist total easy hier, neue Leute kennen zu lernen. Man wird einander vorgestellt und, wie die Amerikaner sagen "here you go". Ja, auch Chanukka ist wieder da! Sie ist total allgegenwärtig hier. Überall bei uns und in der City sind Chanukijot aufgestellt. In der Schule von Jonathan feiern sie extra eine Christmas-Party und eine Chanukka-Party. Der Umgang damit ist ein ganz anderer. Ich glaube, jeder hier weiß, was Chanukka ist. Neulich war ich mit Katja in dem Kindergarten, wo ihre Tochter Karla hingeht. Dort feiern sie auch Chanukka. Mir hat auch sehr gut Chanukkija, die sie aus Baumrinde und Steinen gebastelt haben, gefallen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Fiorinias Chanukkija aus dem Kindergarten sieht auch schön aus.
Sie feiern morgen ihre Party. Die City sieht in diesen Tagen so toll aus! Die wunderbar phantasievoll dekorierte Vitrinen, viele Lichter, Pracht und Vorfreude auf allen Ecken, unzählige Menschenmassen, satte Rabatte in Geschäften... Vor ein paar Tagen waren wir in Columbus Center. Das Lichtspektakel ist dort einmalig.
Igor hat dort viele nützliche Sachen für unser Haushalt gekauft (Raclette!). Dazu eine Tasche voller lauter tollen Sachen, inkl. einen iPod Shuttle und einen 50$ Einkaufsgutschein, geschenkt gekriegt. Wo gibt's denn so was? Einfach nur toll!
Hag sameah und liebe Grüße aus immer noch mildem Tenafly/ NYC!

воскресенье, 18 декабря 2011 г.

Abenteuer mit der Polizei

Hello alle miteinander,

schon seit längerem hatte ich die Idee, dass Jonathan und Jessica mit dem Fechten anfangen sollen. Ich finde, Fechten ist ein schöner Sport, der hilft, viele gute Charaktereigenschaften: Konzentration, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen sowie eine richtige Haltung zu stärken. Die neue Gesanglehrerin von Jessica Karen hat das wahrscheinlich in meinem Unterbewusstsein aufgespürt und mich gleich bei unserem ersten Treffen darauf angesprochen. Wie dankbar ich war! Sie gab mir gleich die Adresse und Kontaktperson. Der Club heißt Fencing Academy of Westchester und ist ca. 40 Minuten von uns zu fahren. Er wird von einem zweifachem Olympia-Sieger Slava Grigorjew geleitet und auch sonst arbeiten dort viele russische Trainer. Ein Aspekt, das für Jessica auch interessant sein könnte, sie helfen auch bei College-Aufnahme. So habe ich für den letzten Freitag den ersten Termin ausgemacht. Voller Vorfreude fuhren wir los.

Leider meinten die Sterne anders mit uns. Kurz vor George Washington Bridge sehe ich zwei Polizei-Autos an der Seite stehend. Soweit nichts besonders, ich fahre (langsamer) weiter. Plötzlich sehe ich hinter mir einen Polizeiwagen mit der Licht-Sirene. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie jetzt mich meinen und was ich machen soll. Ich bin dann angehalten. Der Polizei-Wagen gleich hinter mir. Ich bleibe 1,2, 5 Minuten stehen. Nichts passiert. Dann beginne ich wieder langsam zu fahren, passiere die Stelle, wo die Gebühr für die Bridge bezahlt wird (seit Neuestem übrigens wieder erhöht, auf 12$), der Polizeiwagen hinter mir, schon mit Laut-Sirene. Ich bleibe ja stehen. Der breitschultrige Beamte kommt zu mir: Wieso fahre ich weiter? Ich: Sorry, habe nicht verstanden. Er: Was nicht verstanden? Sie fahren ein nicht registriertes Fahrzeug. Nimmt meine Papiere und geht zurück in sein Auto. Wir rätseln im Auto, was er meinen könnte mit nicht registriertem Fahrzeug. Bestimmt, ein Missverständnis. Nach einer Weile kommt der Polizist wieder und erklärt die Situation. Mann muss das Auto jedes Jahr neu registrieren lassen. Ich habe das natürlich nicht gewusst. Zwei Briefe von der Registrierungsstelle nicht ernst genommen, bzw. als Werbung gesehen und so fahre ich seit 1. Dezember ein nicht ordentlich angemeldetes Auto. Ich kann nicht weiter mit diesem Auto fahren. Es kommt gleich ein Abschleppdienst. In 5 Minuten war er bereits da. Igor mit Joni und Jessi wurden mit dem weiteren Polizeiwagen zurück nach Hause gebracht. Ich bin mit dem Abschleppwagen zurück gefahren.
Die entstandenen Kosten: 200$ für Abschleppdienst, nur in bar (er fragte mich noch unterwegs, ob ich zum Bankautomat muss, da wunderte ich mich). Zudem 57$ Strafe und Kosten für die Neuregistrierung, 71$, die wir aber so oder so zahlen mussten. Den Termin mit dem Fechten mussten wir natürlich absagen.

Gott sei Dank, konnte ich den Brief von der Registrierungsbehörde zu Hause finden und konnte online das gleich bezahlen. Ich fahre jetzt wieder Auto, bin aber ein wenig langsamer und immer noch mit ein bisschen Angst (die richtigen Papiere kommen erst in 7-14 Tagen per Post; vorläufig habe ich nur die Quittung, dass ich für die Registrierung bezahlt habe).

Es war schon krass, muss ich sagen. Aber irgendwie blieb ich cool und wollte das ganze Spektakel für euch sogar fotografieren. Doch die Vernunft sagte mir, ich soll das lieber lassen. Wer weiß, ob ich damit wieder gegen irgendeine Vorschrift was verletze.

Ich poste lieber ein paar Fotos von unserem einzigem Schnee-Tag in diesem Jahr, den 29. Oktober, das auch ein Desaster wurde, da wir ab diesem Tag fünf Tage ohne Strom blieben.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Bleibt sicher! Fahrt vorsichtig! Und lest Eure Post aufmerksam!
Liebe Grüße!



пятница, 16 декабря 2011 г.

Das Leben und Tod im Internet

Hey dear friends,

ich schätze mal, jeder von uns bekommt Unmengen von Werbung- e-mails. Das ist der Preis dafür, dass man irgendwann irgendwo einen Haken nicht gelöscht oder übersehen hat. Oder, wie Agutin in einem Lied auf seinem Album mit Al die Meola "Cosmopolitan Life" singt "It is a price to learn". Seit wir hier sind, bekomme ich doppelte Menge von Unmenge, die deutsche und amerikanische Werbung, ganz klar. Vor einigen Tagen habe ich angefangen, diese Newsletter abzubestellen. Jeden Tag - eine Firma (man soll ja nicht übertreiben:)).  Bin gespannt, wie lange es dauern wird. Eine Ewigkeit, wahrscheinlich; und dann kommen die nächsten schon:).

Igor hat mir erzählt, es gibt Firmen, die das Leben und Aktivitäten in den sozialen Netzwerken (so wie facebook z.B.) nach dem Tod der Leute unterstützen. D.h. jemand ist gestorben, aber in seinem Namen werden irgendwelche Sachen gepostet oder "Gefällt mir" gedrückt. Verrückt, oder? Das erinnert mich ein wenig an die Geschichte von Romain Gary in seinem genialen  Roman "Frühes Versprechen". Da hatte seine Mutter ihm Hundere von Briefen an die Front geschrieben, die auch regelmäßig dort eintrafen. Als Gary nach der Kriegsende nach Frankreich zurück kehrt, erfährt er, dass seine Mutter schon vor 3 Jahren gestorben ist und das es eine Freundin war, die ihm die Briefe nach dem Tod seiner Mutter regelmäßig weiter geschickt hat. Eine sehr rührende und sehr traurige Geschichte von der endlosen Mutterliebe.

Dieses Leben ist so verrückt und so schön! Feiert es jeden Tag immer aufs Neue!

Liebe Grüße!

понедельник, 12 декабря 2011 г.

Birthday Party and before that

Hey meine Lieben, 

mein Geburtstag haben wir in einem schweizerischen Restaurant http://1291swizz.com/ mit Fondue, Raclette und gutem Wein gefeiert. Es war ein sehr gemütlicher Abend, wir haben viel gelacht, lecker gegessen und einfach Spaß gehabt! Ich erinnere mich an das letzte Jahr, wo wir zusammen mit Natascha, Roman und deren Kindern gefeiert haben. Sie waren damals unsere fast einzigen Bezugspersonen. Jetzt, nach einem Jahr hier, waren wir eine Runde aus 10 Leuten; einige, die ich eingeladen habe, konnten nicht kommen. Das ist Wahnsinn, wie viele gute, interessante, nette Menschen  wir in einem Jahr kennen lernen durften! Danke an alle!!!! An Katja und Martin, das juristisch unschlagbare Familienteam; an Katja, die immer für mich da ist, und ihren Mann Dima, der so lustig erzählen kann; an Sascha, die von München nach NYC für ein paar Tage gekommen ist; an Katja, die mit aller Kraft bemüht ist, mich fit zu halten; Shuli, mit der wir schon einige tolle Gesprächsrunden verbracht haben; Sebastian, der aus Stuttgart kommt und hier bei der Deutschen Bank arbeitet, und den ich dank Igor zum ersten Mal kennen lernen durfte; und klar, an meinen lieben Mann, der stets dafür sorgt, dass es mir nie langweilig in diesem Leben wird. Danke auch an alle, die mir am Telefon, per mail und facebook gratuliert haben! Hier ist ein Foto vom Geburtstag, nicht besonders gut gelungen, aber na ja, was soll's...

Vor dieser Party war ich zu meinem ersten Haircut hier. Natascha hat mir einen Frisör-Salon in Manhattan empfohlen http://www.markgarrisonsalon.com/. Zum wiederholten Mal stellte ich fest, wie anders hier vieles funktioniert. Jeder Laden muss ein klares Konzept haben. Hier beim Eingang musste ich "check in" machen. Nach ein paar Minuten Wartezeit (nicht mehr) wurde ich in einen Stoffmantel angezogen und mit einem Aufzug in den zweiten Stock befördert. Mein Meister, Hiroshi, ein Japaner http://www.markgarrisonsalon.com/staff/hiroshi-awano/, erwartete mich. Er fragte mich, was ich will und nach kurzer Besprechung wurde die Vision vom zukünftigen Schnitt klar. Dann hat ein schwuler junger Mitarbeiter (mit Wimpern und Rouge) mir die Haare gewaschen. Danach kam die Hiroschi's Zeit. Anderthalb Stunden hat er jeden Zentimeter meiner Haare geprüft, geschnitten, wieder geprüft. Die ganze Zeit hatte er ein Lächeln auf dem Gesicht. Wir haben mit ihm auch ein wenig gesprochen. Sein Englisch ist  nicht der Hit, zudem ein schwerer Akzent. Aber das stört nicht ihm, nicht seinem Arbeitgeber (er arbeitet in dem Salon seit 14 Jahren) und nicht den Kunden. Ich denke, in Deutschland wäre es ein Problem gewesen; hier offensichtlich nicht. Und das mag ich!


Wenn ich weiter vergleiche, ich denke, mein Frisör in Stuttgart, ein Türke (er hat nicht mal die Webseite), hätte den Schnitt auch gut gekonnt  (vielleicht) (für ein Drittel des Geldes hier), aber ich bezweifele, dass er hier arbeiten könnte. Sebastian in Stuttgart ist sehr ehrlich, bodenständig, macht seinen Job super gut und auf die ruhige Art und Weise. Hier dagegen ist viel Wert auf die Show (aus meiner Sicht) gelegt. Es wird gespielt, zelebriert und gefeiert. Ich kann nicht sagen, dass hier ist besser oder schlechter. Ich finde, beides hat seine Berechtigung. Ich fühle mich hier wie Zuschauerin in einem großen Theater.
Noch kurz zur Frisur: mir gefällt es sehr gut! Danke, Hiroshi! (Es klingt ja auch so süß: Hi-ro-shi:)).

Liebe Grüße an alle  

четверг, 8 декабря 2011 г.

Ballet-Workshop: großer Spaß!

Hey Freunde,

am Sontag haben Jonathan und Fiorina an einem Ballet-Workhop teilgenommen. Wie ich früher schon berichtete, haben wir den "Nussknacker " bei NYC Ballet besucht und am Sontag fand dann die Workshop nach den Motiven von diesem Ballet statt.

Es waren ungefähr 40 Kinder da und 3 Ballerinen, die das Workshop geleitet haben. Es war sehr funny und die Kinder hatten Spaß. Für mich war sehr überraschend, wie engagiert Jonathan bei der Sache dabei war. Er war hoch konzentriert und hat die Leiterin nie aus den Augen gelassen. Am Ende haben die Kinder dann eine Szene aus dem Ballet performt.



   
Jessica hat ihren Keramik-Kurs nun beendet (meiner endete schon früher). Ab Januar macht sie weiter und ich habe mich für Printmaking Kurs angemeldet. Macht Spaß!
Hier ist unsere kleine selbst gemachte Keramik-Sammlung.


Fiorina hat eine neue Freundin im Kindergarten. Sie heißt Maja und ist erst vor 2 Monaten von Israel in die USA gekommen. Neulich war Maja bei uns zu Hause zu einem Playdate. Maja spricht gar kein Englisch und auch kein Russisch und Deutsch. Und das ist faszinierend zu sehen, wie die Kinder ohne Probleme miteinander kommunizieren, spielen und mögen sich. Dort, wo wir, die Erwachsenen, einander nicht verstehen, dabei sprechen wir die gleiche Sprache. Wichtig ist, Liebe, Wertschätzung und Offenheit zu erweisen.

So, Leute, das Beste kommt zum Schluss: ich bin 40 geworden! Und ich lebe noch:)! Mazal tov! Am Freitag wird in einem schweizerischen Restaurant mit Fondue und Raclette  gefeiert. Freue mich schon darauf!

Liebe Grüße