вторник, 28 июня 2011 г.

Führerschein und Aus dem Stress-Management

Hi meine Lieben,
Ich weiß, ich weiß, ich bin euch meine Storys schon längst schuldig:)

Nun kriegt ihr was zum Lesen.

Fiorina war eine Woche lang im Dance Camp. Das war nicht schlecht, vor allem alle ihre Freundinnen waren da und die Mädels hatten Spaß.

Jessi hatte ihren Abschluss in der Middle School. Die Veranstaltung fand in der High School statt und es war unglaublich heiß in der Halle. Sie konnten aber keine Klimaanlage anmachen, weil dies von der Stadt reguliert wird und die Stadt macht die Klima bereits um 14 Uhr aus. Da hilft auch keine Veranstaltung in deren Räumlichkeiten nicht:). Ist das nicht klug? Sparsam ist das auf jeden Fall:).

Hier ist unser großes Baby, das nächstes Jahr in die High School wechselt.




Ich habe endlich! meine New Jersey Driver License bekommen! Die Organisation und die Bürokratie hier sind aber unglaublich! Ich musste mehrmals in einer Schlange anstehen, die jeweils über mehrere Stunden dauerte.
Bin so stolz auf mich!

Daniel hat übrigens auch die Theorieprüfung bestanden. Jetzt soll er 6 Monate das Auto fahren lernen mit mir als seiner Lehrerin und Begleiterin. Kriege schon voll Angst und Panikattacken, aber er wird das super machen, bin ich mir sicher. Nach 6 Monaten wird er eine Fahrprüfung machen. Wenn er sie bestanden hat, kriegt er einen richtigen Führerschein. Jetzt heißt es für mich: zittern und fahren lassen. Na ja, kriegen wir schon hin.

Highlights aus meinem Studium:

Leo Buscaglia, ein amerikanischer Wissenschaftler italienischer Herkunft, erinnert mich ein wenig an Reich-Ranicki in seiner emotionalen Manier zu reden. Der Selbstmord einer seiner Studentinnen traf ihn so tief, dass die Frage "Ein Mensch zu sein" zu seiner zentralen Aufgabe wurde.
- Was würden Sie wählen? Schmerz oder Nichts? - Schmerz!
Wir haben einen Film von seiner Vorlesung angeschaut. Es gibt viele ins Deutsche übersetzte Titel von ihm: " Leben lieben lernen", "Ganz Mensch sein" etc.

Viktor Frankl, ein Psychiater, Neurologe und Auschwitz Überlebender, sagte, dass auch in den dunkelsten Zeiten der Mensch eine Wahl hat, worüber er denken kann, und er kann immer was Positives finden.
Er sagte auch, im Krieg waren es lauter ausgebildete Leute, die die anderen ermordet haben: die ausgebildeten Offiziere, die studierten Ärzte etc. Man hat einfach vergessen, sie zu Menschen auszubilden. Sein bekanntestes Buch "Trotzdem Ja zum Leben sagen" wurde über 9 Millionen Mal verkauft und die Bibliothek des Kongress nennt es unter den 10 einflussreichsten Büchern.

Noch zwei Namen zum Googeln: Martin Seligman, seine Themengebiete - positive Psychologie und erlernte Hilflosigkeit. Die bekanntesten Werke: Das optimistische Kind und Pessimisten küsst man nicht (deutsche Übersetzung des englischen Titels "Learned Optimism":)).

Und Daniel Goleman. Sein Hauptwerk ist "EQ: Emotionale Intelligenz". In einem mush mallow Test mit 4-jährigen Kindern (mush mallow ist eine amerikanische Süßigkeit) bewies er, dass die EQ davon abhängt, ob die Kinder bereit wären, 2 Minuten lang zu warten und statt einer die zwei Süßigkeiten zu kriegen oder haben gleich die eine, die vor ihnen auf dem Tisch lag, gegessen. Die Kinder, die konnten warten, haben viel bessere Karten im Leben. Klingt witzig, ist aber wahr!

So, meine Lieben, jetzt habt ihr genug Lesestoff und ich darf nun mit ruhigem Gewissen schlafen gehen.

Gute Nacht, meine lieben Menschen! Schlaft schön!

понедельник, 20 июня 2011 г.

Die Kunst des Verhandelns

Hey alle zusammen,

Das Lernen macht Spaß!

Neulich erzählte uns unser Englisch Lehrer, wie er bei Studiengebühren seiner Kinder verhandelt hat. Bill hat 2 Kinder. Der eine studierte in Yale (ist grade fertig geworden) Mathematik und Wirtschaft; Studiengebühr beträgt 48 Tsd. USD pro Jahr; die Tochter studiert in Boston die gleiche Fächer; Studiengebühr 52 Tsd. USD. So muss er 100 Tsd. USD pro Jahr nur an Studiengebühren zahlen!

Eines Tages bereitete er die Papiere vor und machte sich auf den Weg zu den Studienplätzen seiner Kinder, um über die Reduzierung der Gebühren zu verhandeln. Im Auto formulierte er im Kopf jeden einzelnen Satz, den er sagen wollte, und spielte das Gespräch richtig durch.

Nach einer Weile machte er einen Stop in Yale. Bald saß er einem schwarzen Finanz-Berater gegenüber. Unser Bill stellte sich vor und begann das Gespräch. Nach etwa 5 Minuten fragte Bill den Mitarbeiter, ob er aus Guyana stamme. (Guyana ist das einzige englischsprachige Land in der Südamerika, ehemalige britische Kolonie, wurde erst 1966 unabhängig, grenzt an Brasilien.)

Der Mann sprang förmlich auf. Ja, wie kann er das nur wissen? Niemand in Yale konnte sagen, von wo er stamme. Der Bill war nicht bescheiden und sagte, ja, sehen Sie, das ist mein Beruf, ich unterrichte Leute aus verschiedenen Ländern und kann an ihrer Aussprache unterscheiden, aus welchem Land sie kommen. Der Mann war einfach happy und platt zugleich:).

Irgendwie ist das Thema Sport weiter zum Gespräch gekommen. Bill erklärte, er sei Fußball verrückt und liebt Brasilien Spiele über alles. Einmal sei er sogar nicht zur Arbeit gegangen, weil er das Spiel live sehen wollte. Andrew (der von Yale) nickte verständnisvoll. Für ihn sei aber der Basketball das Größte. An der Stell greift Bill zu seiner Mappe und holt daraus ein paar Fotos, nach dem Motto, Bill und Baskettball-Stars. Der Andrew ist beeindruckt.

So sprechen sie schon 40 Minuten über dies und jenes, haben aber noch gar nicht über Finanzen gesprochen. Die übliche Gesprächsdauer beträgt 30 Minuten und die anderen Eltern warten bereits. (Es können übrigens nur Eltern über die Finanzen nachfragen.) Bill sagt, Sie wissen sicherlich, warum ich hier bin. Der Andrew: ja, klar. Kann man was machen? Ich denke, schon. Ich muss die Unterlagen durchgehen und werde Sie anrufen.

Nach dem Gespräch hat Bill mit seinem Sohn zu Mittag gegessen und düste weiter nach Boston.

In Boston war eine irische Frau seine Ansprechpartnerin. Sie wollte ihm "nur" 3.000 pro Jahr als Rabatt geben. Das war ihm zu wenig. Irgendwann fragte er sie: Wie würden Sie sich an meiner Stelle fühlen, er hatte so einen anstrengenden Weg hinter sich, er hätte ein so gutes Gespräch in Yale gehabt, und nun so eine Enttäuschung, sie will ihm nur so wenig Geld geben. Ihr blieb nichts anderes, als zu sagen, na ja, vielleicht auch nicht so toll. Der Bill hackte nach: Ob sie nicht möchte, ihn glücklich zu machen? Letztendlich gab sie ihm noch 15.000 Rabatt.

Am nächsten Tag rief Andrew aus Yale an und sagte, er könne Bill 25.000 Rabatt geben. Wenn er noch einmal kommt und mit ihm über Sport redet, kriegt er vielleicht noch was. Bill ließ auf sich nicht warten, kam vorbei und bekam weitere 8.000.

So hat mein Professor Bill 50.000 USD in einem Jahr gespart. Sein Erfolgsrezept? Gute Vorbereitung und ausgezeichnete Menschenkenntnisse. So einfach ist das!

Gute Geschichte, nicht wahr?

Aufs Sparen, und sei es auch Sparen beim Ausgeben (wie Igor sagt:)!

Eure S.




Hier: neue Art Skulptur vor dem Standart Hotel.

суббота, 11 июня 2011 г.

Ausgehen und Feiern

Hey alle zusammen,

Ja, ich weiß, ich bin in der letzten Zeit seltener geworden:). Zum Teil liegt es klar an mir (weniger Zeit, wie unromantisch:)), zum Teil aber an der Technik. Mein Computer hat den Löffel abgegeben und mit dem neuen iPad bin ich noch am Üben:).

Vor kurzem waren wir mit Katja und Dima in der City zum Essen. Da konnte ich zum ersten Mal meine neuen Schuhe (12 sm Absatz (!)) ausführen!



Ich bin auch kein einziges Mal hingefallen:), was für mich eine große Errungenschaft ist!

So, wir waren in einem Sushi-Laden in East Village, wo Uma Turman den Film "Prime" gedreht hat.



Ja, es war lecker! Und ich denke, in New York wurde fast in jedem Laden was gedreht:).

Aber man geht nicht einfach essen. Nach dem Essen geht man, klar, trinken. So waren wir in einem weiteren Lokal gelandet.

Gleich neben uns wurde was gedreht.



Und auf dem Weg haben wir eine große Schlange Leuten gesehen, die in ein anderes Café wollten. Und das ist um 11 Uhr abends!



Das ist New York! New York, New Yoooork! Die Stadt, die niemals schläft.

Jonathan war inzwischen bei drei Geburtstagen eingeladen. Der eine war eine totale Katastrophe: 3 oder 4 Geburtstage parallel, völliger Chaos und zu viele Kinder. Es war eine Location mit Spielautomaten und Bowling. Der zweite Geburtstag war im Gym bei JCC, das war ok. Der dritte war in einem anderen Gym, das war richtig gut. Zu allen Geburtstagen gehört obligatorisch Pizza. Kein Geburtstag ohne Pizza! Und Geburtstage im Sportsaal sind sehr populär.

Als ich die Geburtstagsgeschenke gekauft habe (hier bei uns in Tenafly in einem süßen Kinderbuch - Laden), fragte mich die Verkäuferin (die auch die Besitzerin von dem Laden ist), ob ich einen Kassenzettel für die Geschenke brauche. Sie erklärte mir, dass es üblich sei, mit Geschenken ein Kassenzettel hinzufügen. Ich wüsste nicht, wie viele Menschen die Geschenke zurück bringen, oft noch verpackt. Es ist ein regelrechter Wettbewerb unter den Müttern. Mir wurde nicht zumute bei dieser Vorstellung und ich ließ gleich die Kassenzettel zu Hause liegen...

So, und jetzt verabschiede ich mich und wünsche euch was.

Liebe Grüße!

Bis baaald!

пятница, 3 июня 2011 г.

Besuche,Bücher, Birthdays

Hey meine Lieben,

na, wie geht`s? Ich finde kaum Zeit zum etwas. Musste schon zwei Mal den Englischunterricht verpassen.
Einmal war ich beim Geburtstag von Katja. Sie hat das ganz schön (im wahren Sinne des Wortes) gemacht. In einem Beauty-Salon durften wir uns Maniküre und Pediküre machen lassen. Das war klasse! Da habe ich auch die Barbara aus der Schweiz kennen gelernt. Barbara hat in London gearbeitet, dort ihren Mann kennen gelernt, mit ihm in die USA gezogen (er ist ein Amerikaner), leben nun seit 7 Jahren hier und gehen nächstes Jahr wieder in die Schweiz. Sie haben 2 kleine Kinder. Geschichten, Geschichten, Schicksale...

Das andere Mal war ich mit Jessica zum Kieferorthopäden. Ja, wir machen jetzt die neue Zahnspange!:) Die alte ist nun mal raus und Jessi freut sich:)

 
Nachdem den ersten Betrag bezahlt ist, gibt es nächste Woche einen neuen Termin:)

Wir hatten auch mal die erste Pull-Party. Angie mit ihrem Mann Klaus und ihren Kindern Sarah und Luis; Angies Freundin Monika aus Stuttgart mit ihrem Mann Martin und den Sohn Mika und Katja mit ihrem Mann Martin und den Kindern Paul, Emma, Laura und Karla. Das war echt cool und alle hatten viel Spaß!


Wir waren auch bei Angie zu Besuch. Sie hatte Geburtstag. Wir haben gegrillt und die Zeit war echt schön.
 
Jessi war heute im Freizeitpark mit ihrem Chor und Orchester. Sie hatte voll viel Fun und hat die gefährlichsten Sachen mitgemacht.

Jonathan spricht Englisch mit einem starken amerikanischen Akzent. Die Amerikaner verstehen ihn super gut, ich immer weniger. Ich bin ab und zu verzweifelt, ob ich das gut finden soll:)
Das kurze Gespräch heute zwischen Jonathan und unserem Gärtner:
J.: Wie heiß du?
G:: Bob.
J.: Bob the Builder?
:)

Jonathan liest schon ziemlich fließend Englisch, beginnt damit, der Fiorina vorzulesen. Klasse!

Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße
und bis baaaaald!

воскресенье, 29 мая 2011 г.

Wieder lernen!

Guten Abend meine Lieben,

ja, wir haben endlich ein gutes, schönes super Hammer-Wetter! Vorbei die Regenzeit, vorbei die Kälte! Endlich Wärme, Sonne und Eis!

Am Montag habe ich mit meinen Kursen im Bergen Community College in Paramus http://www.bergen.edu/pages1/pages/Home.aspx, 20 Minuten von Tenafly, angefangen. Mein Tagesablauf sieht jetzt so aus: Bis 9:00 die Kinder in die Schulen bringen, kurz zu Hause frühstücken, dann gleich zu BCC weiter fahren. Um 10:15 geht es mit Englisch Grammar. Die Vorlesung dauert bis 12:00 Uhr. Um 12:20 fängt das Stressmanagement an. Endet um 14:05. Wir gehen mit Angie kurz in die Kantine Tee trinken. Dann fahre ich nach Hause, Kinder von den Schulen holen. Nur am Freitag habe ich frei.

Mein Englisch-Professor ist ein Chinese. In seiner Vorstellung hat er erzählt, dass Englisch nicht seine Muttersprache ist, aber er hat seine Abschlüsse in den USA gemacht, Buch geschrieben, und irgendwann fühlte er sich stark genug, um zu unterrichten. Er macht es jetzt seit 20 Jahren hier, und das ziemlich super. Mir gefällt es sehr, wie strukturiert er vorgeht; er ist spontan und witzig, dabei aber genau und akkurat. Sein Sohn hat grade seinen Abschluss in Yale gemacht und seine Tochter studiert in MAT in Boston, also auch gute Werbung für ihn.

In der Klasse (15-17 Studenten) sind Leute aus verschiedenen Ländern: Polen, Venezuela etc., unterschiedlichen Alters, von 20 bis zum Rentenalter und mit verschiedenen Backgrounds: der eine will Polizist werden, die andere arbeitet bei Continental Airlines. Das finde ich spannend und das gefällt mir.

Stress-Management unterrichtet eine Professorin mit 30 Jahre Berufserfahrung. Sie war eine aus zwei Dozenten landesweit, die vor 30 Jahren diesen Kurs eingeführt haben. Ich hatte keine  Erwartungen an diesen Kurs, aber er ist echt interessant. Wir lernen über Stress, Stressfaktoren, wie man mit ihnen umgeht und führen Journals über uns. Im ersten Journal mussten wir unsere Top 10 Stressfaktoren definieren und die ersten 5 näher beschreiben. Das tut gut, mal mit sich selbst zu beschäftigen.

Soweit fürs heute.

Liebe Grüße und stresst euch nicht:)

S



New Yorker Parks bieten zum Relaxen:)

понедельник, 23 мая 2011 г.

Sechs girls sechs Tage in New York

Hello dears,

habt ihr mich schon vermisst? Ja, es gibt nun viel zu erzählen:)))

Ich hatte einen VIP-Besuch aus Deutschland!! Vier meine Freundinnen sind am Samstag, den 14 Mai, zu mir angeflogen. Dass sie ihre Familien, ihre Kinder, Männer, Jobs, alles organisiert bekommen haben, damit sie alle zusammen nach NYC kommen könnten, Hut ab! Mädels, das ist und bleibt einmalig und für mich ein wahrer Freundschaftsbeweis. (Müssen wir uns alle ein Liebes-Tatoo stechen lassen?:))

Am Flughafen

Ich versuche es hier, unser Zusammensein zu rekonstruieren:

Sonntag, den 15.05.2011
Ziemlich früh aufgewacht. Wir gehen alle zusammen zu Angelique frühstücken. Es macht Spaß! Danach fahren wir zu JCC, wo Fiorina mit ihrer Gruppe einen Tanzauftritt hat. Fiorina macht das super und wir alle sind sehr zufrieden. Mittags fahren wir in die City, parken unser Auto und los geht es mit der ersten Shopping-Tour: Apple-Store, Abercrombie&Fitch, Juicy Coutire und Victoria`s Secret. Wir trinken Kaffee bei Bergdorf Goodman oben im Restaurant. Es regnet, es zieht, die Aussicht zu Central Park ist versperrt, trotzdem genießen wir alles, vor allem uns selbst:)

Es ist inzwischen Abend geworden und wir fahren weiter in die Village, wo wir den Tisch in Blue Hill Restaurant reserviert haben. Wir gehen dort auch spazieren, um 9 startet unser Abendessen. Das Lokal ist fein, das Essen schmeckt, das Service ist fantastisch, der Wein ist super, die Stimmung stimmt:) und schon sind wir die letzten Besucher! So geht das! Zu Hause sprechen wir noch über das Erlebte, trinken unseren Tee und gehen so gegen 2 Uhr ins Bett. Feierabend!

Montag, den 16.05.2011
Der Himmel ist grau, es nieselt und wir entscheiden, nach Woodburry zu fahren. Das ist ein großes Outlet, 50 Minuten von uns entfernt. Dort verbringen wir den ganzen Tag, die Geldbeutel sind um Einiges erleichtert. Gegen 7 Uhr abends fahren wir in die koreanische King´s-Spa. Die Girls kriegen Body-Scrub, ich meine Massage, wir essen dort im Restaurant, trinken frisch gepresste Säfte und machen unzählige Saunagänge. Erst um 1 Uhr nachts sind wir wieder at home:)

Dienstag, den 17.05.2011
Heute ist Sabinas und Igors Geburtstag!! Mazal tov! Küsse, Geschenke, Gratulationen. Sascha, die Freundin von Shirley, die gestern abends angereist ist, kommt auch dazu. Nun sind wir zu sechst. Wow! Leider bleibt das Wetter weiterhin trüb und regnerisch und wir müssen unser Geburtstagshighlight - Helikopterflug über Big Apple - absagen. Dafür gibt es eine andere fette Überraschung! Der Freund von Sabina, Beni, hat aus Stuttgart eine Limousine für Sabina samt uns bestellt! Wow!!! Sabina ist sprachlos (aber nur für kurze Zeit:), wir lachen viel, trinken Champagnie und fahren mit dem Fahrer Bob nach Brooklyn. Brooklyn Bridge, Fotos, Ozean, Fotos, Verezano Bridge, jüdische und russische Viertel.
Unsere Limousine

Wie cool!


Sascha freut sich
Nach dem Brooklyn-Ausflug fahren wir wieder nach Hause, schaffen noch so grade, Maniküre/ Pediküre bei den Koreanern zu machen, ziehen uns um, machen uns noch hübscher:) und los geht es weiter zu feiern. Die Freundin von Sabina, Nataly, hat eine Transvestiten-Show in "The lips" http://www.lipsnyc.com/ reserviert. Ich muss zugeben, das ist nicht so mein Ding, na ja, muss man durch.

Mann? Frau? Wer weiß?
A-la Cher

Shuli, Sabina, Nataly: drei Hübschen
Nach dem Show düsen wir weiter in eine Bar. Der Abend endet wie üblich spät in der Nacht:)

Mittwoch, den 18.05.2011
Meine Kaufberaterin Irina aus Bloomingdales ruft mich an und sagt große Aktion an. Nach unserem "Standard"- Frühstück, bestehend aus Kaffe, leckeren Kuchen vom Balthazar und Wassermelone, fahren wir gleich dorthin. Es wird viel eingekauft, besonders für die Kinder, und alles zu Superpreisen.
Die Mädels haben nun wieder Hunger, wir fahren in die City und essen leckere Sushi-Sachen in Ko-Sushi http://newkosushi.com/. Tee und Eis kriegen wir umsonst. Super!

Nach dem Sushi gehen wir in die Broadway-Show "Jersey boys" http://www.jerseyboysinfo.com/. Die Show ist fantastisch, die Songs und die Stimmen Wahnsinn pur, der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt und es ist einfach nur toll!
Nach der Show gehen wir in das W-Hotel, in die Bar. Wir trinken ein wenig, Shirley bekommt einen Lachanfall und wir alle sind gut drauf. Es wird wieder spät:)

Donnerstag, den 19.05.2011
Meine deutsche Freundin Katja, Ex-Richterin aus Frankfurt, die ich zufällig beim Einkaufen treffe, kommt zu uns mit zum Frühstücken. Es wird gefragt und erzählt, es ist ein Vergnügen. Wir fahren in die Stadt, gehen durch den Central Park spazieren, machen einen kurzen Stopp bei Manrico Cashmire http://manrico.com/index.html, wo ich den Mädels meine Freundin Domenique vorstelle, die mit ihrem Mann dieses Geschäft besitzt und leitet. Gleich um die Ecke trinken wir dort einen Super-Cappuchino und essen leckere Panini. O, satt sind wir!

Danach teilen wir uns: ein Teil geht shoppen, Sascha und ich fahren in die Village, wo wir uns alle um 7 Uhr wieder im Boom Boom Room (im Standard Hotel) treffen. Nataly, Shuli und Igor sind jetzt auch dabei. Boom Boom Room ist eine tolle Bar mit der Super-Aussicht und Live-Music. Wir genießen es und ziehen um 9 weiter zu Pastis http://www.pastisny.com/, wo wir zu Abend essen bekommen. Heute sind wir ungewöhnlich früher zu Hause (12 Uhr nachts?) und in der Zeit, wo die Mädels ihre Einkäufe besprechen, falle ich tot müde ins Bett.

Freitag, den 20.05.2011
Wir können es alle nicht glauben, aber das ist der letzte Tag. Vor der Abreise (sie ist erst um 9 Uhr abends) müssen wir aber noch Einiges erledigen. Die Girls packen die Sachen, ich bringe die Einkäufe von Bloomi, wir fahren hier (zum dritten Mal!:)) zu Victoria`s Secret, jemand muss was umtauschen, die anderen nutzen es gleich für weitere Einkäufe. Hurra, geschafft! Wir fahren in die City und essen dort gleich bei 2nd Avenue Deli http://www.2ndavedeli.com/. O, mein Gott, ist das viel und so köstlich!

O man, Leberpastete oder Kreplachs sind einfach Hammer!:)
Nach dem Essen versuchen wir die allerletzten Einkäufe zu besorgen. Um 5:30 sind wir bei Nataly zum Kaffe verabredet. Die Aussicht aus Nataly`s Wohnung überwältigt uns alle und wir genießen es noch, die letzte Stunde gemeinsam.

Die City

Michal, lächeln für die Kamera!

Mit Sabina im Arm

So, nun müssen wir los zum Flughafen! Ein paar kleine Staus, aber wir kommen sicher an. Küsse, Umarmungen, Danke, Bis bald, so geht das ein paar Runden, aber nun müssen sie sich einchecken.

Mädels! Es war eine einzigartige, wunderbare und sehr intensive Zeit mit euch! Ihr seid ein Teil meiner Familie, ich hoffe, ihr habt es gespürt. Ich hoffe auch, dass ihr nächstes Jahr wieder kommt, denn in New York gibt es so viel zu sehen und zu entdecken.

Liebe liebe Grüße aus immer noch regnerischem Tenafly/ New York!
Neeeew Yoooork, Neeeew Yoooork... :)

среда, 11 мая 2011 г.

Szenen aus einem Tag

Guten Abend meine Lieben,

Fiorina war am Samstag, wie so oft, zu einem Geburtstag eingeladen. Das war zu Hause, so easy und so schön organisiert. Als ich kam Fiorina abholen, saßen alle Kinder auf einer großen Decke im Garten, aßen Pizza und machten Seifenblasen. Die Erwachsenen chillten auf der Terrasse und tranken Kaffee. Das war so ein schönes Bild:) I liked it!

Abends waren wir mit Jessica wieder in der Sauna. Jessi gefällt es inzwischen nicht weniger als mir und sie ist zu meiner Sauna-Begleiterin geworden:). Ich habe dort jetzt "meine" Masseurin Susi. (Sehr viele Koreaner haben doppelte Namen, einen koreanischen und einen "westlichen"). O, sie ist sehr stark! Sie macht mit den Händen, Armen, Füßen; sie steht, sie sitzt, sie läuft auf mir. Manchmal tut es weh, einmal hatte ich Blauflecken, aber sie ist klasse! Danach fühle ich mich so gut:) Mein Mann sagt, ich bin eine Masohistin:)

Für mein Schlafzimmer habe ich einen roten Schreibtisch bei ABC http://www.abchome.com/ (grade in irgendeinem Magazin gelesen von einer Prominente, (hier heißt es celebrity, ich liebe das Wort) wenn sie Zeit hat, geht sie gerne zu ABC zu stöbern, es sind immerhin 6 oder 7 Stockwerke) gekauft und einen schwarzen Stuhl dazu. In den Tisch habe ich mich sofort verliebt:) Nun haben wir es abgeholt. Sie verlangen so viel Geld für die Lieferung, dass wir für dieses Geld die Möbel gerne selbst abholen:)

Essen im Hummus place  http://www.hummusplace.com/, was mir Shuli am Freitag gezeigt hat. Günstig, gut und israelisch:)!

Chillen im Christopher Park, Schwulenpark http://www.nycgovparks.org/parks/M012/highlights/7714. Dort stehen Skulpturen von einem schwulen und einem lesbischen Paar. Ich hatte Hemmungen, es zu fotografieren:)

Zum Abrunden eine kleine Unterhaltung zwischen Jonathan und Fiorina:
F. - Wo willst du wohnen? In Stuttgart oder in Amerika?
J. - In Amerika.
F. - Warum?
J. - In Amerika haben wir so einen tollen Fernseher (er meint, Apple-TV)
F.  - Dann nimm die Fernbedienung einfach mit!
:)

Wenn es so einfach wäre, dann würde ich die Fernbedienung überall mitnehmen:)
Viel Spaß!

S
Nein, das ist nicht mein Stuhl, und nicht bei ABC,
sondern bei Antropologie http://www.anthropologie.com/anthro/index.jsp,
wo wir eine Bank gekauft haben. Aber die Idee finde ich
gut: aus einer Heizung wurde einen Sessel, und er ist
ziemlich bequem!

пятница, 6 мая 2011 г.

Träume können wahr werden

Guten Abend liebe Freunde,

ah, ich will euch sagen, ich fühle mich jetzt hier viel besser. Die Renovierung ist fast vorbei, ich kann aufatmen und ein wenig zögerlich sage ich sogar, ich fühle mich wohl. Es ist ganz komisch und ich kann mir selber das nicht so erklären dieses Gefühl. Weil es gibt immer noch Dinge, die total verrückt sind und die einen wahnsinnig machen. Auf der anderen Seite fühlt man sich auf unerklärliche Weise frei und wohl. Man hat greifbar das Gefühl, die Träume können wahr werden.

Und auch meine kleine Träume beginnen sich jetzt zu erfüllen.

Schon lange wollte ich etwas mit Tapeten in meinem Haus machen. Aber irgendwie kam es nie dazu. Hier konnte ich gleich 2 Zimmer tapezieren!! Und mir gefällt es!
Das Gleiche gilt auch für Mosaik im Badezimmer. In Deutschland war es ein Traum, der auf der langen Bank stand. Hier konnte ich das verwirklichen.
Weiter - Kronleuchter. Jetzt habe ich einen in meinem Esszimmer. Herrlich! Mein Herz erfreut sich jedes Mal, wenn ich ihn ansehe.
Eine Markenküche, ein großer Garten und ein Pool gehörten nicht zu meinen Träumen, habe sie aber jetzt trotzdem, im Paket sozusagen:)

Aber auch bei nichtmateriellen Dingen gibt es Fortschritt.

Ich fahre inzwischen durch New York, als ob ich das mein ganzes Leben gemacht habe:) Und ihr könnt mir glauben, das ist nun wirklich nicht einfach hier. Ich bin selbst von mir positiv überrascht:)

In Deutschland wusste ich nicht, was ich beruflich machen soll, wie ich mich weiter entwickeln soll. Hier wusste ich das anfangs auch nicht, aber ich habe Gleichgesinnte gefunden, die mir zeigten, ich bin nicht alleine. So versuchten wir gemeinsam, rauszufinden, was das Richtige für uns ist.

Inzwischen habe ich mich für Stressmanagement Kurs bei Community College angemeldet (das wisst ihr schon) und nun auch für Englisch Kurs. Der Englisch Kurs findet an gleichen Tagen, wie mein Stress-Ding, also zuerst Englisch, dann Stress:) Es wird mir mehr Selbstsicherheit geben und ich würde einfach besser sprechen und verstehen. So bin ich bald eine Vollzeit-Studentin, mein Mann freut sich:)

Ich weiß auch jetzt, wo ich arbeiten will, und zwar bei der UNO United Nations Organisation. (Das war übrigens auch mein Kindheitstraum). Es klingt vielleicht arrogant, aber das ist hier nur um die Ecke und ist eine Organisation von vielen. Sie schreiben viele Stellen aus und haben viele verschiedene Fonds in ihrer Struktur. Ich bin mir sicher, ich wäre da am richtigen Platz, nun müssen sie dort das auch erkennen:). Ein guter Kontakt würde da sehr hilfreich sein. Wenn ihr jemanden kennt, der mir da behilflich sein kann, you are welcome:). Ich wäre sehr dankbar:)

Und überhaupt, die Straßen, die Parks, Museen, Häuser, die man nur in Filmen gesehen hat, nun als "deine" Umgebung wahr zu nehmen,- ist einfach unglaublich!

Zudem sind die Leute, mit denen wir in engeren Kontakt hier sind, oder nur flüchtig kennen lernen, oft so interessante und herausragende Charaktere, die unser Leben bereichern.

"Wenn ihr wollt, ist es kein Traum"! (Theodor Herzl)

Liebe Grüße
Svetlana

Schönes Bild, nicht wahr?!

суббота, 30 апреля 2011 г.

Welcome!

Hello alle zusammen,

ja, die Zeit läuft so schnell. Wieder 5 Tage sind vergangen und schon sehr bald kommen meine Freundinnen zu mir:). Aber zunächst der Rückblick.

Am Dienstag haben wir mit Paula, Fiorina, Katja (deutsch), Karla (ihre Tochter) und Gil, 13 (ihr Patenkind) einen Ausflug zur Freiheitsstatue und Ellis Island gemacht.
Wir sind nach Jersey City gefahren, haben dort  das Auto auf dem Parkplatz gelassen und nahmen die Fähre. In Manhattan muss man sich sehr lange in der Schlange anstellen, hier waren wir zick-zack schon auf dem Bord. Das Wetter war perfekt und wir alle hatten gute Laune.


Der erste Stopp - Ellis Island.


Ihr wisst alle, Ellis Island diente lange Zeit als Tor zur Amerika. Es wurde 1892 geöffnet und bis 1931 alle Emigranten gingen durch Ellis Island. Insgesamt waren es über viele Millionen Menschen, aus allen Herrenländern, getrieben aus politischen (Kriege), religiösen (Pogromen) oder wirtschaftlichen (Hunger) Gründen. Die meisten Emigranten kamen aus (ratet mal) Italien (2.500.000), Russland (1.900.000), Ungarn (860.000), Österreich (770.000), Austria-Ungarn (650.000) und Deutschland (630.000).

Emigrantenzahlen...

Mich hat das Museum sehr beeindruckt. Es ist sehr gut gemacht und man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Leute dort in der Hoffnung auf ein besseres Leben ankamen, völlig erschöpft von der langen Anreise, in großer Armut, mit ihren kleinen Habseligkeiten.  Sie wurden in 3 Gruppen geteilt: die "angenommen" wurden, die in medizinische Karantine kamen (20%) und die, denen Aufenthaltserlaubnis verweigert  wurde (2%). Ich sah in die Gesichter der Menschen, las die Kommentare dazu und hatte Gänsehaut.


Nach Ellis Island ging es weiter zur Freiheitsstatue.  Mich persönlich berührt es nicht so, schön ist es trotzdem.

Karla, Fiorina und die Freiheitsstatue:)
Die Freiheitsstatue wurde übrigens von Eifel projektiert (Eifelturm). Für Aussichtsplattform an der Krone der Statue muss man die Tickets Monate im Voraus buchen, da die Kapazität "der Krone" nur ca. 200 Menschen pro Tag umfasst. Aber da wollten wir sowieso nicht hin:)

Am Donnerstag haben wir Paula zum Flughafen gebracht. Es war Zeit, Abschied zu nehmen. Die 2 Wochen sind so schnell vergangen! Es war eine tolle Zeit für Jessica und, ich hoffe, auch für Paula. Sie sagte, sie würde gerne noch ein bisschen bleiben oder später noch einmal kommen. Gerne!

Welcome! You are welcome! Sagt man statt "Bitte" hier. Welcome to the United States of America! Das sagen viele Leute hier, wenn sie erfahren, dass sie neu sind. Das sagte man sehr wahrscheinlich auch den Emigranten auf Ellis Island.
Bald heiße ich hier meine 4 liebe Freundinnen very "welcome"!

In diesem Sinne
liebe euch

Eure S

понедельник, 25 апреля 2011 г.

Stressmanagement

Hi ihr Lieben "daheim gebliebenen":),

heute ist für mich ein herausragender Tag! Ich habe mich bei Bergen Community College zum Kurs "Stressmanagement" angemeldet. Der Kurs wird von 23 Mai bis zum 30 Juni dauern, 4 Tage die Woche, je 2 Stunden. Ich freue mich riesig und bin gespannt, ob ich überhaupt was vertsehen werde. Es wird auf jeden Fall nicht einfach für mich sein, am Anfang zumindest:)

Eigentlich wollte ich mich zum Englischkurs anmelden. Angie hat mir von Community College hier bei uns in Paramus erzählt. Heute sind wir zusammen hingefahren und haben uns da angemeldet.
Agata, die Babysitterin von Angie, die selbst an der College studiert und uns da geholfen hat, machte mir Mut und sagte, mein Englisch sei gar nicht so schlecht. Es würde auch unausweichlich sich verbessern, wenn ich anfange zu lernen. Und das Thema, Stressmanagement, schadet in keinem Beruf und auch privat nicht:). Der ganze Spaß kostet 477$ für mindestens 3 Monate Glück: ein Monat Vorfreude, ein Monat Lernen und ein Monat Verarbeitung:) Juhuuu!

Bis dahin lerne ich noch Englisch und übe mich privat im Stressabbau:)

So easy, stressfrei eben, werden die Häuser hier gebaut,
wie Sukka, alles aus Pappe:)

Euch allen noch eine schöne Zeit!