вторник, 11 октября 2011 г.

Newport, Rhode Island

Hello to everyone!

Promised is promised. Obwohl es ist schon wieder Einiges an Zeit vergangen und ist Einiges passiert, erzähle ich euch zunächst von unserer Reise nach Newport.

Newport wurde im Jahre 1639 gegründet und liegt auf dem Weg zwischen New York und Boston. 1658 wurde dort die erste bedeutsame jüdische Siedlung auf dem nordamerikanischen Kontinent begründet. Dort befindet sich auch die älteste Synagoge Touro. Wir haben sie besucht und sogar am Abendgebet kurz teilgenommen.




Es gibt dort die sogenannte Newport Mühle, über deren Gründung zahlreiche Spekulationen gibt. Sie wurde im 17 Jahrhundert errichtet, aber von wem, ist unklar. Es kommen Wikinger, Iren, Tempelritter, Portugiesen, Chinesen und amerikanische Ureinwohner in Frage. Mein Gott, was für geheimnisvoller Bauwerk!



Wir hatten einen ganz tollen Tag erwischt. Das Wetter war fantastisch und die Stadt ist irgendwie märchenhaft.



Riesige Bäume


Schöne Häuser


Glückliche wir


Zufriedene Kinder


Einladende Hauseingänge

Im 19 Jahrhundert entdeckte der amerikanische Geldadel Newport als Sommerresidenz. So entstanden in dieser und späteren Zeit viele villenartige Häuser. Die bekanntesten sind The Breakers, das Haus von Cornelius Vanderbilt und Rosecliff. Man kann sie besuchen, wir wollten aber das Wetter nutzen und haben eine Fahrt auf einem Segelschiff bevorzugt. Das war wirklich super, obwohl, ich muss gestehen, die langen Meer Rundfahrten sind mit großer Wahrscheinlichkeit nichts für mich. Aber die Kinder hatten Spaß, Jonathan durfte ein wenig am Steuer stehen.



Es war mal eine lustige Episode. Als am Anfang der Kapitän über die Reise, Newport und Sehenswürdigkeiten erzählt hat, machte er eine kurze Pause und fragte, ob die Leute weitere Fragen haben. Gleich meldete sich Jonathan: Wo befindet sich die Toilette? Ha-ha! Aber schlau:).

Zum schönen Wetter gehört auch das gute Essen. Newport ist bekannt für seine Fischrestaurants. Die lokale Spezialität ist Chowder Suppe, eine Art Fischsuppe. So lecker!

Es war eine tolle Kurzreise. Ich hätte gerne noch ein paar Tage dort verbracht, aber die anderen waren auch so zufrieden:).

Liebe Grüße und bis bald!

воскресенье, 2 октября 2011 г.

Mit Cola auf der Couch

Leute!

Ich glaube, ich verfalle immer mehr dem "Amerikanismus". Eine Szene zur Veranschaulichung des Bildes.

Abends, wenn die Kinder (die kleinen) im Bett liegen und ich alles Mögliche gewaschen und geputzt habe, setzte ich mich auf meine schöne weiße Leder-Sofa, nehme mir mein iPad auf den Schoß und ... trinke Cola mit Eis! Das ist so herrlich und es schmeckt so gut! Mein Gott, ich hätte das nie in Stuttgart gemacht. Warum, weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil ich dort keine Cola kaufte oder weil ich keinen Kühlschrank hatte, der auf Knopfdruck Eiskügelchen produziert? Nebenbei höre ich die Lieder von Leonid Agutin und bin absolut happy. Warum Agutin? Igor und ich mochten ihn immer und waren in Odessa auf seinem früherem Konzert (das war, vielleicht, Jahr 92-93). Von diesem Konzert habe ich in Erinnerung, dass es 1,5 Stunden später angefangen hat; dennoch waren wir begeistert. Und vor kurzem hat jemand auf facebook sein Lied gepostet. Ja, das war's dann:).

Was noch? Alles läuft gut. Ich habe eine neue Freundin kennen gelernt. Nina ist eine junge, hübsche und sehr smarte Frau, die ihr MBA bei Columbia University gemacht hat. Sie ist mit einem Amerikaner verheiratet, hat zwei kleine Töchter und ist voll berufstätig. Sie mahlt auch phantastisch! Wir haben uns gleich gut verstanden, haben zusammen einen Nachmittag verbracht und waren bei ihnen zu Hause.






Mit unseren Kleinen waren wir im Museum of Natural history. Haben natürlich dort auch die Familienmitgliedschaft beantragt:). Das Museum ist super! Wir werden sicherlich öfters hingehen. Zur Zeit läuft die Ausstellung der größten Dinosauriern der Welt. Auf dem Bild unten ist Mammut im Vergleich zum größten Saurier der Welt.







Zusammen mit Igor waren wir im Kino, "Contagion". Na ja, der Film war eigentlich ok, aber es ist immer noch frustrierend, dass man nur teilweise die Dialoge versteht. Die Kummer haben wir zu Hause mit Wein betrinken lassen...

Jonathan hat neue Fußball -Schuhe gekriegt und ist sehr glücklich darüber. War ein bisschen blöd, dass wegen dem Regen seine zwei ersten Fußball Trainings abgesagt wurden.

Zu Rosch Haschana (Die öffentlichen Schulen haben an Rosch Haschana zu) sind wir nach Newport, Rhode Island, gefahren. Viele Freunde haben uns es hier empfohlen und es war wirklich super. Im nächsten Post erzähle ich euch mehr darüber.

Soviel für heute. Hoffe, euch allen geht es gut!

Umarme euch alle!
Eure S

Generieren von Finanzen für die Schule

Hey alle zusammen,

Amerika ist ein interessantes Land. Viele Sachen machen sie hier anders als wir es von Europa gewohnt sind. Ein Beispiel:

Schule, bzw. die Rolle des Fördervereins in der Schule. Es heißt hier HSA Home School Association. Ich bin ständig fasziniert, wie aktiv sie sind. Sie bombardieren die Eltern mit den Informationsbriefen, schicken unzählige mails, veranstalten regelmäßige Sitzungen. Eine der wichtigsten Aufgaben von HSA ist Fundraising, zusätzliche Mittel für die Schule zu finden. Hier nur ein kleiner Auszug aus ihren Aktivitäten.

- Veranstaltung von International Day. Nationen, die an der Schule vertreten sin, präsentieren sich.
- jährliche Variety Show. Machen die Kinder mit der Unterstützung des FV.
- Visiten von Buchautoren. Die Bücher werden vorgelesen, signiert (oder nicht; der Preis unterscheidet sich dann) und verkauft.
- Kulturfestival.

Die HSA organisiert:
- Lunch Programm für die Kinder.
- Frühlings-Event
- Ausstellung und Verkauf von Büchern. Sie empfehlen, die Eltern sollen dem Kind 20$ mitgeben, damit es sich ein oder einige Bücher aussuchen und kaufen kann. Letztes Jahr haben sie so ca. 5000$ zusammen bekommen.
- Die Schulsachen kann man über eine bestimmte Internetsite bestellen. Ein Teil des Betrages geht der Schule zugute.
- Die gleiche Vereinbarung haben sie mit dem lokalen Stop&Shop Supermarkt.
- Frühstück zur Anerkennung der Lehrer.
- AG's nach der Schule. Alle AG's kosten was, aber nicht viel.
- Herbst- Event
- Pullis und T-Shirts mit der Symbolik der Schule.
-Snack Shake. Nach der Schule werden Süßigkeiten, Kaugummis und so kleines Kram verkauft.
- Schulende-Lunch.

Das ist wirklich nur ein Tel der Projekte. Sie gehen ganz offensiv mit dem Thema Geld eintreiben um und kennen keine falsche Bescheidenheit in der Frage. In Deutschland können wir noch sooo viel von den Amis in diesem Punkt lernen.

In diesem Sinne spendet und sammelt!
Eure Sveta




Passend (oder auch nicht) zum Thema: eines meiner Lieblingsfotos aus Monaco-Urlaub...

пятница, 16 сентября 2011 г.

Das zweite Jahr: Liebeserklärung

Hello friends! Hi all together!

Seit fast zwei Wochen sind wir wieder hier, in unserem zweiten Zuhause in Tenafly, New Jersey, USA. (Ha-ha, hört sich irgendwie gut an; wie ein weißes Gedicht:). Und es fühlt sich richtig gut an!

Die ersten ein paar Tage haben wir zusammen mit Sascha, Barbara und Isidor verbracht. Das war ein gutes Familiengefühl! Ich liebe es, wenn alle zusammen sind!

Danach kamen ganz alltägliche Dinge. Jessi und Dani gehen jetzt in die gleiche Schule. Meistens fährt jetzt Daniel das Auto und ich sitze daneben und darf ihn kritisieren:). Die ersten Tage sind ganz ok; Jessi kann doch nicht Spanisch machen, aber das ist auch nicht das größte Problem:).

Die beiden machen mit Klavier weiter. Jessi macht auch weiterhin Französisch (fängt am 1 Oktober an). Am Dienstag fand am Französischen Institut Tag der offenen Tür statt. Igor und Daniel waren da und es war voll. Viele Leute, viele Celebrities, die man (mein Mann?:)) nicht kennt. Nur Vanessa Paradise haben sie erkannt, da das Gedränge um sie besonders groß war...

Jonathan geht jetzt in the First grade und hat eine neue Lehrerin, Ms. Cimbler. Sie ist eine junge, aber ziemlich strenge Lehrerin, die viel Wert auf Ordnung legt. Gleich am ersten Tag hat sie zu mir gesagt: Jonathan sei unkonzentriert gewesen, sie hofft, es wird besser. Wir hoffen auch:)! Mittlerweile hat es sich ein wenig gelegt, er quatscht manchmal immer noch im Unterricht, aber geht stets gerne in die Schule und macht fleißig seine Hausaufgaben.
Ich habe Jonathan zum weiter führenden Schwimmkurs angemeldet sowie zum Soccer. Mit Schach macht er auch weiter. Mit Klavier ist er eher auf der Distanz; stattdessen geht er lieber ins Pool eine Runde schwimmen:).

Fiorina geht seit dieser Woche in Pre-K (in Deutschland wäre es vielleicht Vor-Vorschule) Gruppe. Sie hat auch eine neue Lehrerin Zahava. Ich habe den Eindruck, es wird intensiver vorgehen, als letztes Jahr, die Kinder lernen mehr und werden mehr selbständiger. So muss es auch sein!
Fiorina macht mit Tanzen weiter, will Klavier lernen und wird malen gehen.

Joni und Fiorina sprechen immer noch Deutsch unter einander. Wir sind gespannt, wie lange noch:).

Mir geht es gut. Ich fühle mich wohl. Wir waren mit Roman und Natascha in einem tollen Restaurant essen. Ich war schon zweimal in der Sauna und habe meine geliebte Massage bekommen. Gestern war ich in der Gym gewesen. Habe wieder Maniküre und Pediküre gemacht (wichtig! Die gute koreanische Frau war ganz entsetzt von meinen Füßen...). Habe mich und Jessi zu einem Keramik (Töpferei) Kurs angemeldet. (Jessi hatte bereits ihren ersten Unterricht (2,5 Stunden!) und war begeistert; ich fange am nächsten Montag an. Ich habe im Moment ein starkes Bedürfnis, etwas "mit den Händen" machen zu wollen. Das entspannt mich, ich lerne was und das ist mein "Verbindungsfaden" zur Erde). In einem "Tatenrausch" habe ich auch Karten für Joni und Fiorina für ein Kinderkonzert und für die "Großen" für eine Oper mit Anna Netrebko im Met im Oktober gekauft. Und das soll erst der Anfang sein!

Ich bin jetzt ein wenig sentimental und will sagen, dass Amerika ein tolles, großartiges Land ist. Klar, es gibt hier Probleme, ziemlich viele sogar. Trotzdem bleibt es das Land "der unbegrenzten Möglichkeiten" und so vielfältig, wo jeder so sein darf, wie er ist. Ich habe nie gedacht, dass ich mich hier so wohl fühlen werde! Dafür liebe ich Amerika, dafür danke ich Amerika! Die richtigen AmeGod bless America! Und das meine ich ernst!

In diesem Sinne und aufs Neue

Eure Sveta







Immer neu: das Foto aus dem Jahr 1991.Unvergessliche Reise mit einem alten kleinen Rafik-Bus (das kennt ihr wahrscheinlich nicht. So eine Art Trabant-Minibus) von Odessa quer durch Europa. Links von Igor - unser Freund Vlad, jetzt im Weinbusiness in Odessaer Region tätig. In der hinteren Reihe: links - unser Freund Mischa, Grossmeister im Schach, Trainer und Sportjournalist in Odessa. Rechts - unser Freund Ljonja, wohnt jetzt in New York; vor einem Jahr hat er uns hier am Flughafen abgeholt, hat viele, manchmal geheimnisvolle Berufe und Tätigkeiten. Rechts von mir - das ältere Ehepaar, in dessen Pension wir gelebt haben, und unser Fahrer. Das Foto wurde in Belgien gemacht, auf einem Schachturnier.
Wie jung wir doch waren!

воскресенье, 10 июля 2011 г.

Vacation

Hello all together!

Last week we were in Ukraine and now we are in Germany. My Blog is going on vacation. See you in September well doing again!

Here are some pics from Ukraine.

Love you all!












вторник, 28 июня 2011 г.

Führerschein und Aus dem Stress-Management

Hi meine Lieben,
Ich weiß, ich weiß, ich bin euch meine Storys schon längst schuldig:)

Nun kriegt ihr was zum Lesen.

Fiorina war eine Woche lang im Dance Camp. Das war nicht schlecht, vor allem alle ihre Freundinnen waren da und die Mädels hatten Spaß.

Jessi hatte ihren Abschluss in der Middle School. Die Veranstaltung fand in der High School statt und es war unglaublich heiß in der Halle. Sie konnten aber keine Klimaanlage anmachen, weil dies von der Stadt reguliert wird und die Stadt macht die Klima bereits um 14 Uhr aus. Da hilft auch keine Veranstaltung in deren Räumlichkeiten nicht:). Ist das nicht klug? Sparsam ist das auf jeden Fall:).

Hier ist unser großes Baby, das nächstes Jahr in die High School wechselt.




Ich habe endlich! meine New Jersey Driver License bekommen! Die Organisation und die Bürokratie hier sind aber unglaublich! Ich musste mehrmals in einer Schlange anstehen, die jeweils über mehrere Stunden dauerte.
Bin so stolz auf mich!

Daniel hat übrigens auch die Theorieprüfung bestanden. Jetzt soll er 6 Monate das Auto fahren lernen mit mir als seiner Lehrerin und Begleiterin. Kriege schon voll Angst und Panikattacken, aber er wird das super machen, bin ich mir sicher. Nach 6 Monaten wird er eine Fahrprüfung machen. Wenn er sie bestanden hat, kriegt er einen richtigen Führerschein. Jetzt heißt es für mich: zittern und fahren lassen. Na ja, kriegen wir schon hin.

Highlights aus meinem Studium:

Leo Buscaglia, ein amerikanischer Wissenschaftler italienischer Herkunft, erinnert mich ein wenig an Reich-Ranicki in seiner emotionalen Manier zu reden. Der Selbstmord einer seiner Studentinnen traf ihn so tief, dass die Frage "Ein Mensch zu sein" zu seiner zentralen Aufgabe wurde.
- Was würden Sie wählen? Schmerz oder Nichts? - Schmerz!
Wir haben einen Film von seiner Vorlesung angeschaut. Es gibt viele ins Deutsche übersetzte Titel von ihm: " Leben lieben lernen", "Ganz Mensch sein" etc.

Viktor Frankl, ein Psychiater, Neurologe und Auschwitz Überlebender, sagte, dass auch in den dunkelsten Zeiten der Mensch eine Wahl hat, worüber er denken kann, und er kann immer was Positives finden.
Er sagte auch, im Krieg waren es lauter ausgebildete Leute, die die anderen ermordet haben: die ausgebildeten Offiziere, die studierten Ärzte etc. Man hat einfach vergessen, sie zu Menschen auszubilden. Sein bekanntestes Buch "Trotzdem Ja zum Leben sagen" wurde über 9 Millionen Mal verkauft und die Bibliothek des Kongress nennt es unter den 10 einflussreichsten Büchern.

Noch zwei Namen zum Googeln: Martin Seligman, seine Themengebiete - positive Psychologie und erlernte Hilflosigkeit. Die bekanntesten Werke: Das optimistische Kind und Pessimisten küsst man nicht (deutsche Übersetzung des englischen Titels "Learned Optimism":)).

Und Daniel Goleman. Sein Hauptwerk ist "EQ: Emotionale Intelligenz". In einem mush mallow Test mit 4-jährigen Kindern (mush mallow ist eine amerikanische Süßigkeit) bewies er, dass die EQ davon abhängt, ob die Kinder bereit wären, 2 Minuten lang zu warten und statt einer die zwei Süßigkeiten zu kriegen oder haben gleich die eine, die vor ihnen auf dem Tisch lag, gegessen. Die Kinder, die konnten warten, haben viel bessere Karten im Leben. Klingt witzig, ist aber wahr!

So, meine Lieben, jetzt habt ihr genug Lesestoff und ich darf nun mit ruhigem Gewissen schlafen gehen.

Gute Nacht, meine lieben Menschen! Schlaft schön!

понедельник, 20 июня 2011 г.

Die Kunst des Verhandelns

Hey alle zusammen,

Das Lernen macht Spaß!

Neulich erzählte uns unser Englisch Lehrer, wie er bei Studiengebühren seiner Kinder verhandelt hat. Bill hat 2 Kinder. Der eine studierte in Yale (ist grade fertig geworden) Mathematik und Wirtschaft; Studiengebühr beträgt 48 Tsd. USD pro Jahr; die Tochter studiert in Boston die gleiche Fächer; Studiengebühr 52 Tsd. USD. So muss er 100 Tsd. USD pro Jahr nur an Studiengebühren zahlen!

Eines Tages bereitete er die Papiere vor und machte sich auf den Weg zu den Studienplätzen seiner Kinder, um über die Reduzierung der Gebühren zu verhandeln. Im Auto formulierte er im Kopf jeden einzelnen Satz, den er sagen wollte, und spielte das Gespräch richtig durch.

Nach einer Weile machte er einen Stop in Yale. Bald saß er einem schwarzen Finanz-Berater gegenüber. Unser Bill stellte sich vor und begann das Gespräch. Nach etwa 5 Minuten fragte Bill den Mitarbeiter, ob er aus Guyana stamme. (Guyana ist das einzige englischsprachige Land in der Südamerika, ehemalige britische Kolonie, wurde erst 1966 unabhängig, grenzt an Brasilien.)

Der Mann sprang förmlich auf. Ja, wie kann er das nur wissen? Niemand in Yale konnte sagen, von wo er stamme. Der Bill war nicht bescheiden und sagte, ja, sehen Sie, das ist mein Beruf, ich unterrichte Leute aus verschiedenen Ländern und kann an ihrer Aussprache unterscheiden, aus welchem Land sie kommen. Der Mann war einfach happy und platt zugleich:).

Irgendwie ist das Thema Sport weiter zum Gespräch gekommen. Bill erklärte, er sei Fußball verrückt und liebt Brasilien Spiele über alles. Einmal sei er sogar nicht zur Arbeit gegangen, weil er das Spiel live sehen wollte. Andrew (der von Yale) nickte verständnisvoll. Für ihn sei aber der Basketball das Größte. An der Stell greift Bill zu seiner Mappe und holt daraus ein paar Fotos, nach dem Motto, Bill und Baskettball-Stars. Der Andrew ist beeindruckt.

So sprechen sie schon 40 Minuten über dies und jenes, haben aber noch gar nicht über Finanzen gesprochen. Die übliche Gesprächsdauer beträgt 30 Minuten und die anderen Eltern warten bereits. (Es können übrigens nur Eltern über die Finanzen nachfragen.) Bill sagt, Sie wissen sicherlich, warum ich hier bin. Der Andrew: ja, klar. Kann man was machen? Ich denke, schon. Ich muss die Unterlagen durchgehen und werde Sie anrufen.

Nach dem Gespräch hat Bill mit seinem Sohn zu Mittag gegessen und düste weiter nach Boston.

In Boston war eine irische Frau seine Ansprechpartnerin. Sie wollte ihm "nur" 3.000 pro Jahr als Rabatt geben. Das war ihm zu wenig. Irgendwann fragte er sie: Wie würden Sie sich an meiner Stelle fühlen, er hatte so einen anstrengenden Weg hinter sich, er hätte ein so gutes Gespräch in Yale gehabt, und nun so eine Enttäuschung, sie will ihm nur so wenig Geld geben. Ihr blieb nichts anderes, als zu sagen, na ja, vielleicht auch nicht so toll. Der Bill hackte nach: Ob sie nicht möchte, ihn glücklich zu machen? Letztendlich gab sie ihm noch 15.000 Rabatt.

Am nächsten Tag rief Andrew aus Yale an und sagte, er könne Bill 25.000 Rabatt geben. Wenn er noch einmal kommt und mit ihm über Sport redet, kriegt er vielleicht noch was. Bill ließ auf sich nicht warten, kam vorbei und bekam weitere 8.000.

So hat mein Professor Bill 50.000 USD in einem Jahr gespart. Sein Erfolgsrezept? Gute Vorbereitung und ausgezeichnete Menschenkenntnisse. So einfach ist das!

Gute Geschichte, nicht wahr?

Aufs Sparen, und sei es auch Sparen beim Ausgeben (wie Igor sagt:)!

Eure S.




Hier: neue Art Skulptur vor dem Standart Hotel.

суббота, 11 июня 2011 г.

Ausgehen und Feiern

Hey alle zusammen,

Ja, ich weiß, ich bin in der letzten Zeit seltener geworden:). Zum Teil liegt es klar an mir (weniger Zeit, wie unromantisch:)), zum Teil aber an der Technik. Mein Computer hat den Löffel abgegeben und mit dem neuen iPad bin ich noch am Üben:).

Vor kurzem waren wir mit Katja und Dima in der City zum Essen. Da konnte ich zum ersten Mal meine neuen Schuhe (12 sm Absatz (!)) ausführen!



Ich bin auch kein einziges Mal hingefallen:), was für mich eine große Errungenschaft ist!

So, wir waren in einem Sushi-Laden in East Village, wo Uma Turman den Film "Prime" gedreht hat.



Ja, es war lecker! Und ich denke, in New York wurde fast in jedem Laden was gedreht:).

Aber man geht nicht einfach essen. Nach dem Essen geht man, klar, trinken. So waren wir in einem weiteren Lokal gelandet.

Gleich neben uns wurde was gedreht.



Und auf dem Weg haben wir eine große Schlange Leuten gesehen, die in ein anderes Café wollten. Und das ist um 11 Uhr abends!



Das ist New York! New York, New Yoooork! Die Stadt, die niemals schläft.

Jonathan war inzwischen bei drei Geburtstagen eingeladen. Der eine war eine totale Katastrophe: 3 oder 4 Geburtstage parallel, völliger Chaos und zu viele Kinder. Es war eine Location mit Spielautomaten und Bowling. Der zweite Geburtstag war im Gym bei JCC, das war ok. Der dritte war in einem anderen Gym, das war richtig gut. Zu allen Geburtstagen gehört obligatorisch Pizza. Kein Geburtstag ohne Pizza! Und Geburtstage im Sportsaal sind sehr populär.

Als ich die Geburtstagsgeschenke gekauft habe (hier bei uns in Tenafly in einem süßen Kinderbuch - Laden), fragte mich die Verkäuferin (die auch die Besitzerin von dem Laden ist), ob ich einen Kassenzettel für die Geschenke brauche. Sie erklärte mir, dass es üblich sei, mit Geschenken ein Kassenzettel hinzufügen. Ich wüsste nicht, wie viele Menschen die Geschenke zurück bringen, oft noch verpackt. Es ist ein regelrechter Wettbewerb unter den Müttern. Mir wurde nicht zumute bei dieser Vorstellung und ich ließ gleich die Kassenzettel zu Hause liegen...

So, und jetzt verabschiede ich mich und wünsche euch was.

Liebe Grüße!

Bis baaald!

пятница, 3 июня 2011 г.

Besuche,Bücher, Birthdays

Hey meine Lieben,

na, wie geht`s? Ich finde kaum Zeit zum etwas. Musste schon zwei Mal den Englischunterricht verpassen.
Einmal war ich beim Geburtstag von Katja. Sie hat das ganz schön (im wahren Sinne des Wortes) gemacht. In einem Beauty-Salon durften wir uns Maniküre und Pediküre machen lassen. Das war klasse! Da habe ich auch die Barbara aus der Schweiz kennen gelernt. Barbara hat in London gearbeitet, dort ihren Mann kennen gelernt, mit ihm in die USA gezogen (er ist ein Amerikaner), leben nun seit 7 Jahren hier und gehen nächstes Jahr wieder in die Schweiz. Sie haben 2 kleine Kinder. Geschichten, Geschichten, Schicksale...

Das andere Mal war ich mit Jessica zum Kieferorthopäden. Ja, wir machen jetzt die neue Zahnspange!:) Die alte ist nun mal raus und Jessi freut sich:)

 
Nachdem den ersten Betrag bezahlt ist, gibt es nächste Woche einen neuen Termin:)

Wir hatten auch mal die erste Pull-Party. Angie mit ihrem Mann Klaus und ihren Kindern Sarah und Luis; Angies Freundin Monika aus Stuttgart mit ihrem Mann Martin und den Sohn Mika und Katja mit ihrem Mann Martin und den Kindern Paul, Emma, Laura und Karla. Das war echt cool und alle hatten viel Spaß!


Wir waren auch bei Angie zu Besuch. Sie hatte Geburtstag. Wir haben gegrillt und die Zeit war echt schön.
 
Jessi war heute im Freizeitpark mit ihrem Chor und Orchester. Sie hatte voll viel Fun und hat die gefährlichsten Sachen mitgemacht.

Jonathan spricht Englisch mit einem starken amerikanischen Akzent. Die Amerikaner verstehen ihn super gut, ich immer weniger. Ich bin ab und zu verzweifelt, ob ich das gut finden soll:)
Das kurze Gespräch heute zwischen Jonathan und unserem Gärtner:
J.: Wie heiß du?
G:: Bob.
J.: Bob the Builder?
:)

Jonathan liest schon ziemlich fließend Englisch, beginnt damit, der Fiorina vorzulesen. Klasse!

Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße
und bis baaaaald!

воскресенье, 29 мая 2011 г.

Wieder lernen!

Guten Abend meine Lieben,

ja, wir haben endlich ein gutes, schönes super Hammer-Wetter! Vorbei die Regenzeit, vorbei die Kälte! Endlich Wärme, Sonne und Eis!

Am Montag habe ich mit meinen Kursen im Bergen Community College in Paramus http://www.bergen.edu/pages1/pages/Home.aspx, 20 Minuten von Tenafly, angefangen. Mein Tagesablauf sieht jetzt so aus: Bis 9:00 die Kinder in die Schulen bringen, kurz zu Hause frühstücken, dann gleich zu BCC weiter fahren. Um 10:15 geht es mit Englisch Grammar. Die Vorlesung dauert bis 12:00 Uhr. Um 12:20 fängt das Stressmanagement an. Endet um 14:05. Wir gehen mit Angie kurz in die Kantine Tee trinken. Dann fahre ich nach Hause, Kinder von den Schulen holen. Nur am Freitag habe ich frei.

Mein Englisch-Professor ist ein Chinese. In seiner Vorstellung hat er erzählt, dass Englisch nicht seine Muttersprache ist, aber er hat seine Abschlüsse in den USA gemacht, Buch geschrieben, und irgendwann fühlte er sich stark genug, um zu unterrichten. Er macht es jetzt seit 20 Jahren hier, und das ziemlich super. Mir gefällt es sehr, wie strukturiert er vorgeht; er ist spontan und witzig, dabei aber genau und akkurat. Sein Sohn hat grade seinen Abschluss in Yale gemacht und seine Tochter studiert in MAT in Boston, also auch gute Werbung für ihn.

In der Klasse (15-17 Studenten) sind Leute aus verschiedenen Ländern: Polen, Venezuela etc., unterschiedlichen Alters, von 20 bis zum Rentenalter und mit verschiedenen Backgrounds: der eine will Polizist werden, die andere arbeitet bei Continental Airlines. Das finde ich spannend und das gefällt mir.

Stress-Management unterrichtet eine Professorin mit 30 Jahre Berufserfahrung. Sie war eine aus zwei Dozenten landesweit, die vor 30 Jahren diesen Kurs eingeführt haben. Ich hatte keine  Erwartungen an diesen Kurs, aber er ist echt interessant. Wir lernen über Stress, Stressfaktoren, wie man mit ihnen umgeht und führen Journals über uns. Im ersten Journal mussten wir unsere Top 10 Stressfaktoren definieren und die ersten 5 näher beschreiben. Das tut gut, mal mit sich selbst zu beschäftigen.

Soweit fürs heute.

Liebe Grüße und stresst euch nicht:)

S



New Yorker Parks bieten zum Relaxen:)