воскресенье, 21 ноября 2010 г.

Ich bin an der Reihe - Jessica

Hallo, liebe Blog-Leser!

Heute werde ich, Jessica, mal über meine bisherigen Erfahrungen sprechen, damit ihr auch meine Perspektive über meine Schule hier seht.

Wie meine Mutter schon in einem früheren Beitrag geschrieben hat, gibt es hier einen strikten "Erwachsen werden" Plan.  Was ich sehr erstaunend finde, ist, dass meine Mitschüler es als selbstverständlich sehen, diesen Plan "abzuarbeiten", und sich an ihn zu halten.

Worüber meine Mom allerdings noch nicht geschrieben hat, sind die Leute in meiner Stufe allgemein. Was ich gleich festgestellt habe, ist, dass sie hier extrem starke Gruppierungen haben. Von "popular" über "cool loosers", bis zu den "nerds" (Deppen) und den Asiaten. Zu den "popular" kann ich nur sagen, dass das Einzige, worüber die meisten sprechen, andere Leute sind. Nur die "extrem popular people" können es sich erlauben, auch mit "coolen loosern" befreundet zu sein. Die ersten Wochen habe ich das noch mitgemacht, aber dass versnobte, arrogante Verhalten wurde mir dann zu viel. Also sind wir jetzt bei den "coolen loosern" gelandet. Das sind alles sehr nette, offene Leute wie du und ich, und sie hatten viel Verständnis für  sprachbedingte Missverständnisse.

Dann gibts da natürlich noch die "nerds". Die meisten sind Computerfreaks, wie aus dem Bilderbuch. Halt typisch amerikanische-teenie-film-nerds. Und zu guter letzt noch die Asiaten. Sie bleiben zu 95% unter sich, sprechen untereinander japanisch, chinesisch und koreanisch. Südkoreaner "dealen" mit einer Maoam-ähnlicher Süßigkeit. Da kann schon mal ein Päckchen von der Größe eines Kinderriegels bis zu 7$ kosten! Außerdem tauschen und verkaufen alle untereinander auch Nike-Schuhe im Wert von ca. 200-350$!

Das ist im Großen und Ganzen meine Schule. Ich hoffe, ihr könnt euch jetzt meine Schule hier ein bisschen besser vorstellen.
Jessi

Jessi und Igor, photographiert von Jonathan

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